Unter Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization (SEO) versteht man alle Methoden, die dazu dienen, Internetseiten bei bestimmten (relevanten) Suchbegriffen in den Ergebnisseiten von Google, Yahoo & Co. auf möglichst vorderen Plätzen wieder zu finden.
Diese Frage lässt sich anhand von Suchdaten, die AOL im August 2006 unfreiwillig veröffentlicht hat (zum zugehörigen TechCrunch-Artikel) sehr leicht beantworten. Verschiedene Webmaster und Suchmaschinenoptimierer haben die Suchdaten ausgewertet und sind dabei immer zu den selben Erkenntnissen gekommen.
Wenn man sich nun die Grafiken genau anschaut, wird man feststellen was Mario Fischer bereits in seinem Website-Boosting-Blog geschlußfolgert hat:
Bei der Analyse der Bedeutung von Google-Platzierungen sollte aber nicht vergessen werden, dass neben der Position auch die Anzahl der Suchanfragen entscheiden ist.
Allgemeine Formel: Besucher = Suchanfragen * Prozentsatz der angeklickten Position
"Begriff 1" |
"Begriff 2" Position 3 (8% vgl. Abb. 1) 100.000 Suchanfragen |
10.000 * 42% = 4200 Besucher |
100.000 * 8% = 8000 Besucher |
In diesem fiktiven Beispiel wird schnell ersichtlich, dass ein erster Platz bei Google zwar schön sein kann, aber die Optimierung auf einen anderen Begriff mit dem die Internetseite es nur bis auf Platz 3 schafft unter Umständen zu mehr Besuchern führt. In diesem Beispiel wären es fast doppelt so viele. Um herauszufinden wie oft ein bestimmter Begriff abgefragt wird, helfen verschiedene Tools.
Die Beispiele und Schlußfolgerungen sind natürlich nicht auf jeden Einzelfall exakt in der gleichen Weise anzuwenden, stellen aber dennoch ein statistisches Mittel dar. Die Daten, die ich hier verwendet habe (und auch Mario Fischer in seiner Auswertung), stammen von SEO-SCOOP.
Auch wenn die Zahlen der verschiedenen Tools teilweise nicht der Wirklichkeit entsprechen, so vermitteln sie dennoch ein deutliches Verhältnis von Suchbegriffen zueinander.
Google Keyword ToolKeyword-Variationen und -kombinationen finden. Zeigt das durchschnittliche Suchvolumen, Trends zum Suchvolumen (besser aufbereitet in Google Trends (Vergleich von Keywords und Volumen im Jahresverlauf)) und den Monat, in dem am häufigsten nach dem entsprechenden Wort gesucht wurde. Mögliche auszuschließende Keywords können ebenso ermittelt werden wie Schätzungen zu Kosten und zur Position der AdWords Anzeige. Großer Nachteil: bei aller Statistik stehen keine absoluten Zahlen zur Verfügung. Overture Keyword-Datenbankzeigt die absolute Anzahl der entsprechenden Suchanfragen für das Keyword und verwandte Begriffe im vergangenen Monat an. Keyword-Datenbank von Suchmaschinentricksermittelt das Suchvolumen zurückgerechnet auf 1 Mio Anfragen, die Datenbank umfasst nach eigenen Angaben ca. 10 Mio Suchanfragen. Diese sind jedoch über zwei Jahre alt, daher nicht mehr wirklich zu gebrauchen. MetaGer-Web-Assoziatorhilft, Assoziationen zu einem Keyword finden. Anhand der angezeigten Liste können weiterführende Begriffe ermittelt werden. Es gibt jedoch keine Funktion, um das Suchvolumen der Wörter abzurufen Keyword-Datenbank (beta)ermittelt die Häufigkeit der Keywordsuche für den vergangenen Monat oder insgesamt - nach eigenen Angaben aus anderer Quelle als Google. Die Trefferquote bei Google sowie die KEI-Quote wird ebenfalls angezeigt. |
Miva Keyword-Generatorzeigt die Anzahl der Suchanfragen während der letzten 30 Tage für das Keyword und verwandte Begriffskombinationen an. RankingCheck Keyword Datenbankzeigt die durchschnittlichen, monatlichen Anfragen des Keywords sowie verwandter Begriffe über Google - wahlweise auch nur die der letzten zwei Wochen - an. Free Keyword Suggestion Tooleher für englischsprachige Keyword-Recherchen geeignet. Findet deutsche Begriffe nur sehr eingeschränkt. Google SuggestEinfach mal in der Suchbox anfangen zu tippen, zeigt noch während der Eingabe mögliche Words und die Trefferanzahl an. Eher nur für englischsprachige Recherchen zu gebrauchen. Free Search Term Suggestion ToolZeigt die absolute Anzahl der Anfragen für das gesuchte und alle denkbaren assoziierten Keywords an, jedoch ohne Angabe, auf welchen Zeitraum sich die Zahlen beziehen. Das Menü ist wahlweise auf Englisch oder Niederländisch, es werden jedoch auch deutsche Begriffe gefunden. Achtung bei der Eingabe des Images Codes: Großbuchstaben müssen als Großbuchstaben eingetippt werden. |
Wie Sie sicherlich anhand der obigen Ausführungen bereits bemerkt haben, ist Suchmaschinenoptimierung kein Thema, dass man sich an einem Nachmittag aneignen kann. Es empfiehlt sich daher kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen. Schauen Sie sich die Angebote der folgenden Unternehmen an:
Wer den ganzen Aufwand scheut, kann auch schneller -allerdings nicht kostenlos- auf Seite 1 der Google Suchergebnisse stehen, mehr dazu im Artikel über Google AdWords.